Unsere Vierbeiner begleiten uns Tag für Tag. Für viele Menschen sind Hunde die liebsten Weggefährten. Da bricht es so manch einem schon allein beim Gedanken daran, den Hund während des Urlaubs zurückzulassen. Nicht jeder kann genug Vertrauen aufbringen, um den liebsten Vierbeiner bei Bekannten oder in einer Tierpension zurückzulassen. Manchmal kann man auch nicht einschätzen, ob sich der Hund unter fremden Leuten gut benimmt. Zum Glück gibt es verschiedene Optionen, um den vierbeinigen Liebling mit in den Urlaub zu nehmen. Damit Haustier und Herrchen glücklich sind, müssen jedoch einige Dinge beachtet werden.

Das Reiseziel richtig auswählen

Wenn man mit dem Hund verreisen möchte, muss man auch an seine Bedürfnisse denken. Viele Menschen aus Deutschland machen am liebsten Urlaub in wärmeren oder gar heißen Regionen – vor allem Strandurlaub ist für viele Reisende mit Temperaturen unter 30 Grad kaum vorstellbar. Allerdings muss man hierbei bedenken, ob solche Bedingungen auch dem Hund Freude bereiten würden. Manche Hunde vertragen Hitze eher schlecht. Teilweise gibt es ganze Hunderassen, die tendenziell nicht so gut mit heißen Wetterbedingungen auskommen. Wenn man also schon weiß, dass der eigene Hund besonders hohe Temperaturen schon in Deutschland nicht so gut verträgt, sollte man auch kein besonders heißes Reiseziel aussuchen. Das Gleiche gilt für Reisen im Winter: Durch den Fellwechsel sind Hunde zur kälteren Jahreszeit zwar vor dem heimischen Frost geschützt, doch können sie ihr Winterfell nicht einfach wieder ausziehen, wenn es doch wärmer wird. Wer also im Winter von Strand, Meer und Sonne träumt, sollte lieber ohne Hund losziehen. Im dichten Winterfell tropischen Klimabedingungen zu trotzen ist für den Vierbeiner sicher nicht angenehm.

Reisepass und Impfungen

Seit dem Jahre 2012 ist der EU-Pass für Hunde auf Auslandsreisen verpflichtend. Dort finden sich alle wichtigen Informationen über den Hund, der Name des Halters und ein Nachweis über die Impfungen. Vor allem Impfungen sind ein wichtiges Thema, wenn man mit dem Hund verreisen möchte. Aus diesem Grund sollte man sich im Zuge der Urlaubsvorbereitungen auch auf den Weg zum Tierarzt machen – nicht nur kann dieser nützliche Tipps für die Reise geben, sondern im Zweifelsfall auch die passenden Impfungen für das jeweilige Reiseziel nachholen. Zudem kann es nicht schaden, noch einmal die allgemeine Gesundheit des Hundes zu prüfen, um sicherzugehen, dass er auch reisetauglich ist. Für unterwegs lohnt es sich, eine Reiseapotheke für den tierischen Begleiter anzulegen – auch dabei kann man sich vom Tierarzt beraten lassen. Grundlegend vorbereitet ist man, wenn sich im Gepäck Durchfalltabletten, Wurmtabletten, eine Zeckenzange und ein Flohkamm befinden. Wenn der Hund auf spezielle Medikamente angewiesen ist, dürfen natürlich auch diese nicht fehlen.

 

Einreiseverbote in manchen Ländern

Bestimmte Hunderassen dürfen unter Umständen nicht in jedes Land eingeführt werden. Kampfhunde haben es beispielsweise schwer, wenn es um die Einreise in manche Länder geht. Vor der Reise ist es also essentiell, sich über die Auflagen für das jeweilige Land zu informieren. Wenn mehrere Vierbeiner mitreisen sollen, könnte es auch problematisch werden: Manchmal ist auch die maximale Anzahl an Hunden, die in ein Land gebracht werden dürfen, begrenzt. Für gewöhnlich handelt es sich aber um die Obergrenze von fünf Hunden, weshalb gängige Hundehalter meistens nicht betroffen sind.

Tierfreundliche Unterkunft

Natürlich ist auch wichtig, dass die Unterkunft Haustiere erlaubt. Überall, wo auch andere Menschen zugegen sind, können Hunde Probleme bereiten. Nicht nur, weil sie andere vielleicht stören, sondern auch, weil sich gegebenenfalls auch Allergiker unter ihnen befinden können und Hunde durch das Haaren auch spezielle Anforderungen an das Reinigungspersonal stellen. Deswegen muss das Hotel oder die Unterkunft Hunde explizit erlauben. Auch, wenn man ein Ferienhaus bucht, sollte man auf diesen Hinweis achten. Nur dann können Hund und Halter auch Spaß haben. Wenn man öfter in ein bestimmtes Land reist und das nötige Kleingeld übrig hat, kann auch der Kauf eines Ferienhauses sinnvoll sein. Auf diese Weise kann man selbst bestimmen, was erlaubt ist und was nicht.